Tibetische Klangschalen werden traditionell aus einer Mischung verschiedener Metalle hergestellt und enthalten in der Regel Kupfer, Zinn, Eisen, Blei, Silber, Quecksilber und Gold, wobei der ideale Zinnanteil wohl bei 25-40% liegt. Eine Kupfer-Zinn-Legierung bezeichnet man als Bronze. Das Mischungsverhältnis einer solchen Legierung wird u.a. die später zu hörenden Frequenzen der Klangschale bestimmen.
Die flüssig geschmolzene Metallmischung wird in flache Formen gegossen. Nach dem Abkühlen werden die flachen Rohlinge in Form getrieben bzw. gehämmert. Dabei muss das Material gelegentlich in der Flamme erneut erhitzt werden um formbar zu bleiben. Das treiben der Schalen erfordert sehr viel Erfahrung und handwerkliches Geschick. Die Klangschalen können durch fehlerhaftes Bearbeiten sehr leicht beschädigt werden und müssen auch bei kleinen Rissen als Ausschuss wieder eingeschmolzen werden. Abschließend wird noch die Oberfläche gesäubert, die Kanten geglättet und die Oberfläche der Klangschale gereinigt und poliert. Viele Klangschalen werden auch aus dekorativem Anlass noch mit einer Gravur oder anderen Verzierungen ausgestattet.
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